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DIE WELT DES KAFFEES

Der Kaffeebaum, an dem die Kaffeekirschen wachsen hat verschiedenste Arten und Sorten. Die bekanntesten Sorten die kommerziell angebaut werden, sind die Arabica- und Robusta-Sorten. Die Kaffeebohne ist der Samen einer Frucht, der geröstet werden muss, bevor er gemahlen und aufgebrüht wird.

Bei der Aufbereitung der Frucht unterscheidet man zwischen nasser, trockener und halbtrockener Verarbeitung. Bei der nassen Aufbereitung bleiben die natürlichen Aromen der Kaffeekirschen am besten erhalten.

Erstklassige Kaffeesorten in der Cuppabox

Qualitätsmerkmale der Kaffeebohnen

Arabicabohnen sind meist qualitativ hochwertiger als Robustabohnen. Es gibt jedoch auch hervorragende Robustas, die nicht ganz einfach zu finden sind. Ein qualitätsbewusster Käufer achtet auf folgendes: Hochwertige Kaffeebohnen werden meist in aller Ausführlichkeit mit Angaben zur Region, Sorte und Aufbereitungsmethode und Geschmack beschrieben.

Es gibt sog. „Blends“ und sortenreine Kaffees. Ein “Blend” ist eine Bohnenmischung aus aller Welt. Ein “Sortenreiner” Kaffee stammt aus einem Land, von einer Kooperative oder einer Farm.

Herkunft der Arabica-Bohne

Der Name läßt vermuten, dass er einst aus dem Orient stammt. Jedoch ist der Ursprung dieser Kaffeebohne vermutlich in Ostafrika zu suchen, genauer im Hochland von Äthiopien. Er wird deshalb vielfach auch als Bergkaffee bezeichnet.

Heute wird Arabica überall dort angebaut, wo sonst auch anderer Kaffee angebaut wird. Hauptproduzenten sind hierbei in Afrika Äthiopien, Kenia und Sambia. In Asien Indonesien und in Nord- und Südamerika Brasilien mit dem übrigen nördlichen Südamerika, sowie ganz Mittelamerika von Mexiko bis Panama. Er wird in kleinen bis mittleren Plantagen angebaut.

Bezeichnend für Bohnen der Sorte Arabica ist die gute Bekömmlichkeit, da sie wenig Koffein enthält und auch einen weichen, edlen Geschmack entfaltet.

Ideale Anbaubedingungen für Arabica

Die Pflanzenart Arabica wächst vorrangig in Höhen zwischen 600 und 2.100 m. Die durchschnittliche Temperatur sollte bei 18 bis 25 Grad liegen, wobei vor allem Temperaturen über 30 Grad und unter 13 Grad schädlich für die Pflanze sind. Kaffee, der in Höhenlagen ab 1.000 m wächst, wird "Hochlandkaffee" genannt und gilt oft als besonders hochwertig.

Wie hoch ist der Wasserbedarf für Arabica?

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge, die zeitliche Verteilung und der Grad der Luftfeuchtigkeit spielen beim Kaffeeanbau auch eine große Rolle. Kaffeepflanzen benötigen 250 bis 300 mm pro qm im Jahr, was sie aus einer Niederschlagsmenge von 1.500 bis 2.000 mm beziehen.

Arabica reagiert sehr empfindlich auf feuchtwarme Luft.

Wie muß der Boden für Arabica beschaffen sein?

Der optimale Boden für Kaffeenbau ist tief, locker, gut belüftet und durchlässig. Zudem ist ein neutraler oder leicht saurer ph-Wert wichtig. Stickstoff, Phosphorsäure und Kalium sind ebenso wichtig wie ein hoher Humusgehalt in der oberen Bodenschicht.

Die Kaffeesorte Robusta

Robusta-Bohnen sind klein, braun, rundlich. Sie zeigen einen offenen Schlitz. Die Robusta kommt aus dem Tiefland, und das merkt man ihr an: ihrem erdigen, satten Geschmack und dem geringen Säurespiel des aufgegossenen Getränks.

Robusta scheint, wie der Name schon sagt, etwas robuster zu sein als Arabica. So vertragen die Pflanzen höhere Temperaturen und wachsen sehr gut bei rund 26 Grad. Empfindlich reagiert Robusta allerdings auf deutlich höhere Temperaturen, v.a. wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Robusta wächst in tieferen Lagen als Arabica auf bis zu 900m.

Unterschiede zwischen Arabica und Robusta

Erstklassige Kaffeesorten in der Cuppabox

Arabica und Robusta unterscheiden sich hinsichtlich Koffeingehalt und Verträglichkeit. Die Chlorogensäure, ein Inhaltsstoff jeder Kaffeebohne, liegt bei der Robusta um 30 % höher. Chlorogensäure kann Sodbrennen und Magenschmerzen verursachen. Hinzu kommt der höhere Koffeingehalt aller Robusta-Kaffees. Die Folgen erhöhten Robusta-Konsums stellen sich erst ein, nachdem der Kaffee getrunken wurde: Unverträglichkeits-Gefühl, erhöhte Herzfrequenz, Schweißausbrüche, Harndrang. Dass die Robusta einen höheren Gehalt an Alkaloiden aufweist, kann schon bei der Verkostung festgestellt werden: Sie schmeckt kräftiger, bitterer und besitzt einen scharfen Abgang. Die Bohne aus dem Tiefland ist eine typische Beimischung zum Espresso. Sie macht den Geschmack markanter und sorgt für mehr Crema. Wer einmal einen 100 % Robusta-Kaffee probiert hat, wird ihn in allen Mischungen wiedererkennen.

Wichtigste Kaffeesorten – von Arabica bis Robusta.

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Unterschiedliche Zubereitungsformen – Frenchpress etc.

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Vielfalt der Röstungen – Filterkaffee und Espresso.

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